Rechenschwäche/ Dyskalkulie

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Das Phänomen der Rechenschwäche beschäftigt die Wissenschaft schon seit vielen Jahrzehnten. Fast in jeder Klasse gibt es Kinder, die dem Unterrichtsgeschehen insgesamt gut folgen, aber den geforderten mathematischen Lernstoff nicht oder anders verinnerlichen. Dabei sind diese Kinder – wenn sie nicht schon resigniert haben – mit Anstrengung bei der Sache. Ihre Wege der Bewältigung sind von Fachleuten häufig nachvollziehbar, aber oft falsch gewählt, da sie auf einem ungenügenden Verständnis mathematischer Zusammenhänge basieren.

Merkmale einer Rechenstörung, die nicht durch unzureichende Beschulung verursacht wurden, können sein:

  • Zählendes Rechnen
  • Anzahlen werden nicht als Mengen sondern als Nummern in einer Reihe begriffen
  • Häufig geübte Aufgaben werden nicht abgespeichert (automatisiert)
  • Probleme bei Zehnerübergängen / mit dem Stellenwertsystem
  • Addition und Subtraktion bzw. Multiplikation und Division werden nicht als Umkehraufgaben aufgefasst, da die dahinterstehenden Mengen nicht gesehen werden
  • Bei Sachaufgaben werden Zahlen unsinnig miteinander verrechnet
  • Mangelhaftes Operationsverständnis: Welchen Rechenstrategie muss ich warum anwenden?

u.s.w.